Biografie | Interview

Ken Loach

Ken Loach

»Ken Loach ist in Bestform mit diesem lebhaften Film.« Hollywood Reporter

 

Ken Loach wurde 1936 in Nuneaton geboren. Er besuchte die King Edward VI. Grammar School und studierte Jura in St. Peter's Hall in Oxford. Nach einer kurzen Zeit am Theater ging er 1963 als Fernseh-Regisseur zur BBC. Es folgte eine lange Karriere als Filmregisseur für das Fernsehen, aber größtenteils fürs Kino. Heute zählt er zu den wichtigsten europäischen Regisseuren.

 

Er drehte 1966 „Cathy Come Home“ - ein Dokudrama, das bis heute als Meilenstein des britischen Fernsehens gilt. 1969 inszenierte er den preisgekrönten Film „Kes“. „Riff-Raff“ wurde 1991 mit dem Felix als bester europäischer Film des Jahres ausgezeichnet, ebenso wie „Land and Freedom“. „Bread and Roses“ wurde 2000 in der offiziellen Auswahl des 53. Festivals von Cannes vorgestellt. „Raining Stones“ gewann dort 1993 den Jury Prize. Seine größten Kino-Erfolge waren „Land and Freedom“, „Breand and Roses“, „The Navigators“ und vor allem „Just a Kiss“. Für „My Name is Joe“ gewann er den British Independent Film Award. Sein letzter Film, „The Wind That Shakes the Barley“, wurde in Cannes mit dem Hauptpreis, der Goldenen Palme, ausgezeichnet. Ken Loach arbeitete mit zahlreichen Stars des internationalen Kinos, entdeckte erstmals heutige Größen wie Adrien Brody, Robert Carlyle oder Cillian Murphy.

 

1966    Cathy Come Home
1967    Poor Cow
1969    Kes
1972    Family Life
1979    Black Jack
1977    Looks and Smiles
1986    Fatherland
1990    Hidden Agenda
1991    Riff-Raff
1993    Raining Stones
1994    Ladybird Ladybird
1995    Land and Freedom
1996    Carla’s Song
1996    The Flickering Flame
1998    My Name is Joe
2000    Bread and Roses
2001    The Navigators
2002    Sweet Sixteen
2002    11’09’01 (Kurzfilm)
2003    Just a Kiss
2004    Tickets (Kurzfilm)
2005/6 The Wind That Shakes The Barley
2007    Happy Ending (Kurzfilm)
2007    It’s a Free World